Projektwochen für Schulen

Mit unseren Projektwochen bieten wir Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich wichtigen Themen zu nähern.


Dazu gehören die Kinderrechte, globale Lebenswelten sowie die Ziele der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.


Dafür setzen wir eine Vielfalt an modernen, medien-basierten Lernmethoden ein um im Ergebnis ein digitales Lernspiel oder Medienereignis zu produzieren.


Im Zuge dessen, tauschen sich die Kinder und Jugendlichen über digitale soziale Medienplattformen mit gleichaltrigen von Partnerorganisationen im globalen Süden aus.


Dabei treten sie (meist auf Englisch) in Austausch, Diskussion und Auseinandersetzung über gemeinsame Themen.

Zum Auftakt steht zunächst die Themenauswahl an.


Dazu dient eine Vorstellung der Themenblöcke, ggf. im Unterricht bereits thematisiert und konkretisiert.


Dies ist z.B. eine Einführung oder Wiederholung in Grundlagen der Kinder- und Jugendrechte.
Beziehungsweise können auch die globalen Nachhaltigkeitsziele der UN-Agenda 2030 vorgestellt und ausgewählt werden.


Dem schließt sich eine Landeskunde zum jeweiligen Partnerland an.
Mittels Medienrecherchen und -analysen sowie Ergebnispräsentationen, werden Grundlagen für den Austausch entwickelt.

Die Schülerinnen und Schüler ordnen sich während der Projektwoche Interessengemeinschaften zu, wie z.B. Scratch-Programmieren, digitale Videoproduktion, Storytelling und kreatives Schreiben, Zeichnen, Tanzen und Komponieren etc.


Ganz nach den bestehenden Interessen, Kompetenzen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler.
Die Medienpädagogen ermutigen dabei stets dazu, neue Kompetenzen und „Skills“ zu erwerben und zu erproben.
 
Um die sozialen Kompetenzen zu stärken, stellen sich die Interessengemeinschaften gegenseitig möglichst täglich kurz ihre Erkenntnisse als Mind-Map, Präsentation oder Demonstration vor.
So wird der Beitrag und die Zugehörigkeit eines jeden Bestandteiles zum gesamten Ergebnis für alle erfahrbar und wertschätzende Rückmeldungen können aufgenommen und verarbeitet werden.

Mit einer Einführung zur Spieltheorie lernen die Schülerinnen und Schüler ihr Spielverhalten, Persönlichkeitstypen und Spielmechaniken zu verstehen.


Dieses Wissen, gepaart mit dem digitalen interkulturellen Austausch, als aufregende und prägende Erfahrung, dient als Basis für ein digitales Lernspiel oder Medienereignis.

Zur Umsetzung werden anschließend z.B. Geschichten geschrieben, Mind-Maps erstellt, Spielregeln verhandelt und Choreografien angelegt.


Die Gruppen stellen ihre verschiedene Spielentwürfe vor und können dabei aushandeln, ob sie demokratisch eine Spielidee auswählen oder versuchen, ihre verschiedenen Ideen in einem Spiel zu kombinieren.
 
Figuren, Hintergründe und alle visuellen Elemente sowie die Ton- und Geräuschaufnahmen für das Spiel werden von den Gruppen selbst entworfen.


Über allem kann ein Themensong vorangestellt werden.
Die Musikproduktion ist ein Gruppenübergreifendes Angebot und steht allen offen. Der Liedtext und die Komposition wird von allen zusammen geschrieben.
 
Als Endergebnis kann ein scratchprogrammiertes Lernspiel, eine Film-, Musik- oder Tanzproduktion aber auch eine Kombination aus allem entstehen.


Gewiss ist immer, dass ein enormer Wissenszuwachs auf allen epochalen Lernfeldern entsteht.